Autor: Rüdiger Kuhn

Rüdiger Kuhn

51 Jahre alt, verheiratet, ein Sohn (18 Jahre) und eine Tochter (14 Jahre)
Strategischer Einkäufer
Seit 2004 Mitglied der Bezirksversammlung Eimsbüttel
Seit 2012 Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung

Liebe Niendorferinnen und Niendorfer,

mein ganzes Leben habe ich, nur unterbrochen von Ausflügen in die weite Welt nach Barmbek und in die USA, in Niendorf gelebt. Und hier lebe ich auch heute und meine Kinder besuchen das Ohmoor bzw. die Stadtteilschule.

Aus meiner Sicht der lebenswerteste Stadtteil überhaupt in Hamburg, weil er großstädtische Annehmlichkeiten gut mit Natur- und Freizeitmöglichkeiten verbindet. Damit das so bleibt, engagiere ich mich seit dem Teenageralter politisch.

Es gibt viel zu tun, um die Lebensqualität zu erhalten und seinen Beitrag zu leisten, damit sich alle Menschen in unserem Stadtteil wohlfühlen.

Scheuen Sie sich nicht, mir oder der CDU Ideen zu liefern, wie unser Stadtteil noch lebenswerter sein soll oder meckern Sie über das, was Ihnen gar nicht gefällt!

Gerne verspreche ich Ihnen, dies auf Verwaltungs- und Politikebene umzusetzen.

Ihr Rüdiger Kuhn

Diese Themen sind mir besonders wichtig:

Der Erhalt und die Erweiterung der Naherholungs-möglichkeiten sind uns ein großes Anliegen. Das Niendorfer Gehege oder die Grünflächen an der Tarpenbek sind perfekte Freizeit- und Erholungsbereiche, die vor Bebauung geschützt werden müssen.

Niendorf besitzt mit dem Tibarg eines der attraktivsten Zentren Hamburgs. Die vorgesehenen Umbauten sollen das Zentrum zu einem Ort weiterentwickeln, in dem sich die Menschen gern aufhalten. Das Zentrum in Niendorf-Nord bedarf jedoch unserer vollen Aufmerksamkeit, um negativen Tendenzen wie Leerständen entgegenzutreten!

Der Zustand von Fuß- und Radwegen ist teilweise erbärmlich. Daher bedarf es einer großen Reparaturoffensive, bevor Millionen in überflüssige Velorouten gesteckt werden!

Auch in Niendorf hat die schleichende Vernichtung von öffentlichen Parkplätzen durch den rot-grünen Senat begonnen. Daher fordern wir neben attraktiven Angeboten wie StadtRad oder Fahrzeug-Leih-Angeboten auch die bewusste Entscheidung für den eigenen PKW zu respektieren, statt die Nutzer ständig zu verteufeln!

Unser Wahlprogramm

Beschlossen am 24. April 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Dennoch gibt es politische Herausforderungen, die von übergeordneter Bedeutung sind und deren Umsetzung sich die Eimsbütteler CDU auf die Fahne geschrieben hat. Diese Themen werden durch die regionalen Schwerpunkte in den einzelnen Stadtteilen ergänzt.

der Bezirk Eimsbüttel stellt für über 260.000 Menschen eine Heimat dar. Zum allergrößten Teil wohnen die Leute hier, weil sie es möchten und nicht weil sie es müssen. Das zeichnet unseren Bezirk aus. Und vergleicht man das Bild der Stadtteile im Universitätsviertel oder im engen Kerngebiet mit den fast ländlich anmutenden Bereichen in Eidelstedt oder Schnelsen, wird deutlich, dass die Vielfalt ein großes Gut ist, das es zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt.

Ihr Rüdiger Kruse
Kreisvorsitzender


Mobilität

Mobil zu sein ist die Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. Sie hat viel mit einer immer schneller und digitaler werdenden Welt zu tun und stellt eine große Aufgabe in einer verdichteten Großstadt dar.

Die CDU wird es nicht zulassen, dass einzelne Verkehrssysteme gegenüber anderen bevorzugt werden. Selbstverständlich ist uns der Ausbau derRadwegeinfrastrukturein großes Anliegen; aber nicht, wenn dies auf Kosten des PKW- oder Wirtschaftsverkehrs erfolgt. Fahrradfahrer müssen sich auf sicheren und vor allem eigenen Spurenbewegen können, die gewährleisten, dass weder sie selbst noch Fußgänger gefährdet werden. Vorhandene Radwege müssen vorrangig vor Neubauten in gutem Zustandgehalten werden und bei Verlagerungen auf die Fahrbahn muss jede einzelne Maßnahme auf Sicherheitüberprüft werden. Ein existierender Flickenteppich aus Straße, Parkbuchten und Fußwegen erhöht nicht die Attraktivität und führt zu Frust bei allen Verkehrsteilnehmern. Wenn dann ein Radfahrer am Ziel seiner Fahrt jedoch keine Möglichkeiten findet, sein Fahrrad sicher abzustellen, fährt er das nächste Mal wieder mit dem eigenen Auto. Schaffung von Abstellanlagenund ein konsequenter Ausbau von Angeboten wie beispielsweise StadtRadsind nur einige Antworten.

Nach wie vor steigende Anmeldezahlen für PKW werden leider durch den Senat ignoriert. Es scheint oberstes Ziel zu sein, den Menschen das Autofahren zu verleiden und notwendige Wirtschafts- oder Lieferverkehre kleinzureden. Es ist notwendig, den schleichenden Abbau von Parkplätzenendlich zu stoppenund durch einen konsequenten Bau von Quartiersgaragenoder Tiefgaragenbei Neubauvorhaben mehr Fläche zu schaffen. Die durch diesen Senat abgeschaffteStellplatzabgabeentpflichtet Bauherren von der Ausweisung von Parkplätzen. Daher muss diese Notwendigkeit zum Bau von Parkplätzen dringen wieder berücksichtigt werden. Restriktionen wie Tempo-30-Zonen oder Verengungen sollen nach Vorstellungen des Senates den Verkehrsfluss hemmen, was jedoch zu erhöhter Schadstoffbelastung führt. Unser Ziel ist es, den Verkehr am Fließen zu halten. Auch ein effektives Baustellenmanagementwird dringend gebraucht.

Als Alternative zum eigenen Fahrzeug muss der öffentliche Nahverkehr attraktiverwerden. Hierzu gehört ein dringend benötigtes einfaches und günstigeres Tarifsystem, welches hoffentlich auf der Bürgerschaftsebene beschlossen wird. Doch nur ein zuverlässiges, sicheres und sauberes Angebot an Schnellbahnen und Bussen lockt wirklich zum Umstieg auf die öffentlichen Systeme. Auch während der Woche müssen das Nachtangebot erweitert und die Taktfrequenzen verkürzt werden. Saubere und ausgeleuchtete Bahnhöfe, ggf. auch mit Überwachungstechnik oder Sicherheitspersonal, gehören dazu. 

Die Vernetzung verschiedener Mobilitätssystemeentspricht den Wünschen der Bevölkerung, weshalb u.a. P+R-Anlagenaus- und weiterentwickelt werden müssen. Allerdings hat bei allen Aufwertungen die Gebührenerhebung dazu geführt, dass Nebenstraßen verstärkt zugeparkt werden. Des Weiteren müssen Carsharing-Angebote, Alternativen wie MOIA oder Bürgerbusse die Angebotspalette ergänzen. Die Versorgung mit Elektroladesäulen– auch auf Privatflächen wie Supermarktparkplätzen – muss konsequent erweitert werden.

Wer als Fußgänger unterwegs ist, tut seinem Körper vermeintlich etwas Gutes. Das kann im Eimsbüttel jedoch schnell ins Gegenteil umschlagen, da der Zustand der Gehwegeteilweise hochgefährlichist. Hochstehende oder entfernte Gehwegplatten, Wurzeln oder Büsche lassen so manchen Weg zum Hindernisparcours werden. Viele Markierungen fehlen oder sind irreführend; so mancher Kantstein ist abgebrochen. Es muss endlich – teilweise 70-80 Jahre nach erstmaliger Befestigung – einen Sanierungsplan für Wege geben. Gerade bei älteren und mobilitätseingeschränkte Menschen steigt die Angst, das Haus zu verlassen, weil sie mit Rollator oder Rollstuhl vor Hindernissen stehen. Dies ist einer Stadt wie Hamburg unwürdig.

  • Die CDU fordert einen vernetzten Umgang mit allen Verkehrssystemen, in denen der PKW-Verkehr nicht einseitig gegängelt wird.
  • Die Instandsetzung und Reparatur muss immer vor dem Neubau Vorrang haben.
  • Ein enger Verkehrsraum bedarf intelligenter und moderner Systeme, um auch künftig Mobilität erhalten zu können.

Stadtentwicklung

Immer mehr Menschen ziehen in unsere Stadt; das Angebot an bezahlbarem Wohnraumwird knapper und besonders Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien haben kaum Chancen auf eine bedarfsgerechte Wohnung. Daher muss gezielt moderner Wohnraum in allen Preissegmenten geschaffen werden. Gezielte Verdichtungen und erhöhte Bebauung an Ausfallstraßenzum Schutz der dahinter liegenden Wohngebiete sind Großprojekten auf Freiflächen vorzuziehen. Anders als der aktuelle Senat, der ausschließlich auf die Karte Masse und Sozialwohnungsbau setzt, ist der CDU das Wie des Bauens wichtiger. Ein Mixaus sozial geförderten, frei finanzierten Wohnungen und ergänzenden Wohnformen für Ältere, Studenten oder Azubis ist die einzige Lösung, Konflikte oder Ghettobildungen zu vermeiden. Wenn auch künftig gut verdienende Fachleute mit Familien auf Hamburger Gebiet bleiben sollen, muss auch Raum für Einzel- oder Reihenhäuser entstehen. Dabei darf der Charakter eines Wohngebietes nie gefährdet werden und die notwendige Infrastruktur wie Geschäfte, Kitas, Schulen oder Ärzte muss immer mitbedacht werden.

Die Art von Wohnungen muss sich verändern, um Wohnen und Arbeiten an einem Ortzu stärken oder z.B. durch den Bau von altersgerechten oder studentischen Wohnungen Angebote zu schaffen, damit die Bevölkerung in der vertrauten Umgebung bleiben kann. Die gezielte Aufwertung von Wohngebieten aus den 60er Jahren – oft mit Genossenschaftswohnungen – ist eine große aber machbare Herausforderung.

Traditionelle Unternehmenmit vielen Beschäftigten sowie die mittelständische Wirtschaftsind das Rückgrat des Bezirkes und erhalten immer die Unterstützungder CDU, wenn es um strukturelle Weiterentwicklungen oder das Abwenden von Nachteilen für diese Betriebe geht.

Auch im Zeitalter der Online-Einkäufe stellen die Stadtteilzentrenals Nahversorger eine wichtige Funktion dar. Darüber hinaus sollen sie jedoch als Treffpunkt und Ort der Kommunikation dienen. Somit kommt auf die Zentren eine neue und moderne Rolle zu, die gestalterisch und baulich berücksichtigt werden muss. Es muss gezielte Aufwertungen geben, die dazu führen, dass die Menschen sich gern in ihrem Stadtteil bewegen, statt zu Discountern oder Einkaufszentren weit weg von ihrem Zuhause zu fahren. 

  • Die CDU empfindet Stadtplanung nicht als Selbstzweck. Diese muss den Menschen dienen, die hier ihr Zuhause haben und leben. Ein Wohnungsmix ist der Schlüssel zu einem guten Miteinander.
  • Notwendige Neu- und Ergänzungsbauten dürfen den Charakter der Wohn- und Geschäftsviertel nicht negativ beeinflussen.
  • Die CDU unterstützt die mittelständische Wirtschaft und freut sich auch über das Bekenntnis vieler großer Unternehmen zu unserem Bezirk Eimsbüttel.
  • Stadtteilzentren müssen zu einem Ort der Kommunikation und eines sozialen Miteinanders weiterentwickelt werden.

Sauberkeit und Sicherheit

Diese beiden scheinbar unterschiedlichen Begriffe gehören für uns unmittelbar zusammen. Es ist teilweise erschreckend, welcher Schmutz sich auf den Straßenbefindet, welche Grünanlagen kaum noch den Namen verdienen oder welche Schmierereien unrühmliche Jahrestage feiern. Dieses Schmutzempfinden hat sich in den letzten Jahren stetig vergrößert und auch das Gefühl, dass offenbar jeder unbehelligt bleibt, der den öffentlichen Raum verschmutzt oder zerstört. Auch die groß angepriesenen Reinigungsoffensiven des Senates erzielen keine Wirkung. Schnell und konsequent müssen Verschmutzungen beseitigt und Verstöße drastisch bestraftwerden. Am effektivsten durch die Wiedereinführung einer SOS-Truppefür Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit.

Nur wer in einem sicheren Umfeld lebt, kann sich dort auch wohlfühlen. Die offiziellen Zahlen der Innenbehörde weisen sinkende Kriminalität aus. Dabei ist bei genauerer Betrachtung sehr viel Zufälliges in dem Zahlenwerk vorhanden. Gerade im Umfeld von Haltestellenkommt es noch immer zu unerfreulichen Auseinandersetzungen mit meist alkoholisierten Männern oder Jugendlichen. Der Vandalismusist in Teilen erschreckend verbreitet und viele dunkle Ecken der Stadtteile werden speziell von Frauen gemieden. Nur eine flächendeckende Präsenz der Ordnungshüterim Straßenbild und gezielte Überwachung und Kontrollegefährdeter Bereiche führen dazu, dass sich die Bürger wirklich sicher fühlen. 

So kann auch effizient gegen Straftatenwie Einbrüche oder Überfälle, sexuelle Belästigungen etc. vorgegangen werden, weil sich die Täter nie sicher sein können. Dunkle Bereiche müssen konsequent beleuchtetwerden; Stadtplanung muss hinsichtlich Einsehbarkeit oder Durchwegung sichere Räume gewährleisten.

  • Die CDU wird schneller und effektiver auf Verschmutzungen und Vandalismus reagieren.
  • Bereiche mit hohem Unsicherheits- und Kriminalitätspotential werden durch mehr Beleuchtung und Überwachung sicherer gemacht.

Grün und Umwelt

Wer im Bezirk wohnt, spürt die Großstadt. Das soll auch genauso sein und daher sind alle Eimsbütteler Stadtteile so beliebt. Die Balance zwischen gewollter Akzeptanz von Verkehr, Lärmoder ereignisbedingen Einschränkungen und Freizeit bzw. Umweltmuss stimmen. Zurecht sind wir stolz auf grüne Bereiche wie das Niendorfer Gehege, das Alstervorland und viele kleine Park- und Grünanlagen. Diese müssen geschützt und erhalten bleiben, auch wenn sich der lange Arm von Investoren oder Behörden dorthin ausstreckt. Der Stadtpark Eimsbüttel, die grünen Ringe und die noch vorhandenen Landschaftsschutzgebiete müssen sogar erweitert und vergrößertwerden. Grün ist Lebensqualität, die es zu schützen gilt. Im Laufe jeden Jahres verschwinden Tausende von Bäumenaus dem Straßenbild. Ein konsequenter Ersatz im Umfeld ist zwingend geboten.

  • Der Schutz von vorhandenen Grünanlagen und die Ausweisung neuer Naturflächen ist der CDU ein großes Anliegen, für das wir uns konsequent einsetzen.
  • Ersatzpflanzungen müssen zeit- und ortsnah erfolgen.

Kultur, Sport und Freizeit

Im engen Kerngebiet gibt es überragend viele und vielfältige kulturelle Angebote, die auch weiterhin von uns unterstützt werden. Sonder- und Kulturmittelsollen zur Schaffung einer bunten Vielfaltin allen Bereichen der Kunst eingesetzt werden. In den äußeren Stadtteilen besteht durchaus noch Nachholbedarf. Für die Schaffung eines naturkundlichen Museumsin unseren Stadtteilen setzen wir uns schon lange ein und hoffen auf ein positives Endergebnis. 

Über die Kultur hinaus werden wir Vereine und Initiativenmit Geld, Räumlichkeiten und bei Veranstaltungen unterstützen, denn die dort geleistete ehrenamtliche Arbeitist ein hohes Gut in unserer Gesellschaft. Für vergünstigte Angebote dieser Engagierten setzen wir uns bereits lange ein. 

Für unsere Sportvereine, welche teils überragende Ergebnisse im Leistungs- und Breitensport erzielen, muss die Infrastruktur durch Hallen, Sportplätze oder Erweiterungen der Nutzungszeiten verbessert und erneuert werden. Darüber hinaus setzen wir uns auch für Sport- und Freizeitmöglichkeitenfür diejenigen ein, welche sich ungern in Vereinen einbinden lassen, z.B. durch Angebote wie Laufstrecken, Trainingsgeräte oder den Ausbau vorhandener Wanderwegeoder bessere Beschilderungen.

  • Kultur und Sport werden konsequent unterstützt, weil sie ein wichtiger Faktor für einen attraktiven Bezirk sind.
  • Das Engagement von Ehrenamtlichen wird durch die CDU gefördert und die Rahmenbedingungen verbessert.

Soziales und Bürgerbeteiligung

Viele Bürger engagieren sich für die Durchsetzung ihrer Belange. Dieses Engagement erfordert Respekt und Anerkennung. Lange Jahre wurden der Bevölkerung Programme oder Bauvorhaben übergestülpt, welche an den Wünschen der dort Wohnenden vorbei gingen. Nun kommt es zu Unterschriftensammlungen und teilweise Bürgerbegehren. Diese kritische Auseinandersetzung wird von der CDU unterstützt, sofern die Suche nach Kompromissenkonstruktiv ist. Um zu einem für alle Seiten befriedigenden Ergebnis zu gelangen, kann es dann auch einmal länger als gehofft dauern. Die zunehmend im Vorwege etablierte Bürgerbeteiligung mit runden Tischen und Workshops, jahrelang von der CDU gefordert, darf jedoch keine Pseudo-Beteiligung darstellen. Die möglichen Spielräume zur Mitsprache und Mitbestimmungfür die Menschen müssen klar und transparent sein.

Vollumfängliche Angebote der Kundenzentrenmüssen zunehmend auch digital und flexibel zur Verfügung stehen. Auch in den Stadtteilen ohne Kundenzentren ist durch Automaten für Antragstellung, Formulare und Informationen ein Mindestservice zu gewährleisten.

Eine Bereitstellung eines lückenlosen Netzes für soziale Dienstleistungen, Angebote für Jugendliche, Arbeitssuchende, Kranke etc. ist von staatlicher Seite vorhanden. Ob der Umfang und die Effizienz genau zu dem Angebot führt, das der Eimsbütteler Bevölkerung gerecht wird, muss jedoch an mancher Stelle bezweifelt werden. Dafür müssen einheitliche Standards und externe Kontrollenvon Qualität und Umgang mit Haushaltsmitteln etabliert werden.

Ausnahmslos alle Gebäude und Verkehrswege müssen perspektivisch barrierefreigestaltet sein, um einer zunehmend älteren und selbstbestimmten Bevölkerung zur Verfügung zu stehen. Ergänzend hierzu sind Angebote für Seniorenzur körperlichen und geistigen Ertüchtigung zu fördern und zu schaffen.

  • Wir fordern Bürgerbeteiligung, die den Namen auch verdient. 
  • Die CDU wird die Angebote der Kundenzentren modern, digital und bedarfsgerecht weiterentwickeln.
  • Soziale Einrichtungen und Angebote müssen flächendeckend der Bevölkerung dienen. Inhalte und Ergebnisse sollen jedoch konsequent überprüft werden, um dort zu unterstützen, wo Hilfe zwingend geboten ist.

Bildung und Schule

Die Kompetenzen für Schulinhalte fast liegen ausschließlich auf der bürgerschaftlichen Ebene. Dennoch spielt dieser Themenkomplex für die Bezirksfraktion der CDU im Rahmen ihrer Zuständigkeit eine wichtige Rolle. . Daher fordern wir, dass endlich auch die notwendige Infrastruktur der aktuellen Situation angepasstwird, damit Eltern sicher sein können, dass ihre Kinder nicht morgens quer durch die Stadt fahren müssen. Dabei setzen wir auf kleinere ergänzende Einheiten, als jetzigen Megaschulen zusätzliche Container auf den Hof zu stellen. Auch im Bereich der Schulwegsicherunggibt es einiges zu tun, das ein unfallfreies und sicheres Erreichen der Schulen möglich macht. 

Auch die Kita-Strukturen müssen nach echtem Bedarf gesteuert werden. Freie und staatliche Träger erhalten hierbei gleiche Bedingungen und Unterstützung.

Die größte Bildungseinrichtung im Bezirk ist jedoch die Universität. Wir sind stolz, dass es uns gelang, Pläne zur Verlagerung in die HafenCity zu verhindern. Nun gilt es, an den Standorten in Rotherbaum zukunftsgerechte Strukturenzu schaffen, nachdem große Teile der Fachbereiche gen DESY nach Altona verlagert werden sollen. Die Verzahnung der Universität mit dem Stadtteil sichert die in diesen Bereichen herrschende Lebensqualität.

  • Riesen-Kitas tragen nicht zu einem guten Aufwachsen der Jüngsten bei.
  • Die Universität erhält die volle Unterstützung der CDU, weil sie ein wichtiger Baustein Eimsbüttels ist und die Zukunft der nächsten Generationen repräsentiert.
  • Die Planung bedarfsgerechter und flexibler Infrastruktur ist der Schlüssel zu Bildung und Chancengleichheit.

Das Wahlsystem

Hamburg wählt am 26. Mai 2019 nicht nur das Europäische Parlament – gleichzeitig werden auch die neuen Bezirksversammlungen gewählt.

In jedem Bezirk gibt es eine Bezirksversammlung, durch die die Bevölkerung an den Angelegenheiten mitwirkt, die für den Bezirk von Bedeutung sind. In Eimsbüttel besteht die Bezirksversammlung aus 51 Mitgliedern, die Sie über zwei Listen wählen:

Mit dem gelben Stimmzettel bestimmen Sie,
(1) welche Partei wieviele Sitze in der Bezirksversammlung bekommt und
(2) in welcher Reihenfolge die Kandidatinnen und Kandidaten einer Partei in die Bezirksversammlung einziehen.

Mit dem roten Stimmzettel bestimmen Sie, welche Kandidatinnen und Kandidaten aus Ihrem Wahlkreis direkt in die Bezirksversammlung einziehen.
Auf diesen Stimmzetteln können Sie Ihre Stimme ausschließlich Kandidatinnen und Kandidaten geben – und nicht einer Partei insgesamt.

Unsere Spitzenkandidaten

Eimsbüttel Nord:
Marlies von Sawilski
Jahrgang 1959
Gestalterin für visuelles Marketing

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Eimsbüttel-Süd und Hoheluft-West:
Johannes Weiler
Jahrgang 1994
Student

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Harvestehude und Rotherbaum:
Sascha Greshake
Jahrgang 1979
Kaufmann

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Lokstedt:
Andreas Stonus
Jahrgang 1968
Projektleiter

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Niendorf:
Rüdiger Kuhn
Jahrgang 1968
Kaufmännischer Angestellter

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Schnelsen:
Silke Seif
Jahrgang 1972
Geschäftsführerin

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Eidelstedt:
Sören Ehrlich
Jahrgang 1989
Lehramtsstudent

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Stellingen:
Hans-Hinrich Brunckhorst
Jahrgang 1966
Kaufmann

Platz 1 auf der Bezirksliste:
Jutta Höflich
Jahrgang 1965
Prokuristin

Platz 2 auf der Bezirksliste:
Christian Könecke
Jahrgang 1973
Personalfachkaufmann/IHK

Platz 3 auf der Bezirksliste:
Andreas Birnbaum
Jahrgang 1962
Freiberufler

Platz 4 auf der Bezirksliste:
Sybille Möller-Fiedler
Jahrgang 1960
Diplom-Volkswirtin

Platz 5 auf der Bezirksliste:
Franziska Kochmann
Jahrgang 1987
Personalreferentin