Kategorie: Harvestehude

Michael Westenberger MdHB

  • Jahrgang 1968
  • verheiratet
  • Jurist
  • seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Fachsprecherin für Wirtschaft und Europa
  • Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Harvestehude – Rotherbaum

Sehr geehrte Mitbürgerin, sehr geehrter Mitbürger!

Im Jahre 1997 bin ich erstmals in die Bezirksversammlung Eimsbüttel gewählt worden. In Ihrer kommunalen Vertretung habe ich die unterschiedlichen Belange unserer Stadtteile kennen gelernt und in Streitfällen vor Ort zwischen Bürgern und Verwaltung der Stadt an der Erörterung von Lösungen mitwirken dürfen. Zuletzt suchten wir gemeinsam Lösungen für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der Bundesstraße für die örtliche Bevölkerung, die Ausgestaltung von Fahrradstraßen wie zum Beispiel am Harvestehuder Weg und am Klosterstern. Als Mitglied der Bürgerschaft konnte ich zwischen der Stadt Hamburg und den Anwohnern an der Sophienterrasse bei der Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft vermitteln.  Ich habe das von Ihnen an mich übertragende Mandat immer auch als ein Auftrag verstanden, Bindeglied und Brückenbauer zwischen den Bürgern und den Verwaltungen der Stadt zu sein.

Neben der Interessenvertretung der Stadtteile zwischen Osterstraße und Außenalster beschäftige ich mich als CDU-Sprecher für Wirtschaft und Europa mit Themen, die alle Hamburgerinnen und Hamburger betreffen. Auf internationaler Ebene vertrete ich unsere Hansestadt in der Gruppe der Baltic Sea Parliament Conference (BSPC). Die BSPC hat sich nach dem Zerfall der UdSSR auf Anregung der nicht in der NATO organisierten skandinavischen Staaten gegründet, der auch die russische Duma sowie die parlamentarischen Vertretungen von St. Petersburg und Kaliningrad/Königsberg angehören. Die BSPC hat sich zuletzt einvernehmlich für die Reduzierung von Belastungen in Abwässern und der Verbringung von Plastikmüll in die Ostsee und Erleichterungen für die Reisefreiheit von Jugendlichen, die eine Ausbildung in einem anderen Staat gefunden haben, eingesetzt. Zudem darf ich die Hansestadt Hamburg als Mitglied in der ständigen Working Group Immigration der BSPC vertreten. Die BSPC ist derzeit die einzige ständige Konferenz aus Abgeordneten, in der Mitglieder aus NATO-Staaten mit Abgeordneten der Russischen Parlamente zusammenarbeiten. In einer Zeit, in der der politische Wandel die einzige Konstante ist, kann die Bedeutung der BSPC gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Auch unsere Hansestadt Hamburg befindet sich in einem Wandel. Hamburg war – geschichtlich durch die Zeit der Hanse begründet – einer der bedeutendsten Standorte für Banken und Versicherungen. Von diesen einst sehr personalintensiven Unternehmen sind in Hamburg kaum noch welche vertreten. Diesem Strukturwandel hat Hamburg nichts entgegensetzen können. Andere Wirtschaftszweige wie die Biotechnologie, erneuerbare Energien wie etwa Wasserstoff, 3-D-Druckzentren oder einen Vorstoß in die Digitalisierung oder die Künstliche Intelligenz suchen wir vergebens. Auch eine Verbindung von Wissenschaft und Technologie mit der Industrie findet nur in kleinsten Formaten statt.

Es fehlt tatsächlich an einem wirtschaftlichen Gesamtkonzept für unsere Stadt und die Metropolregion Hamburg. Eine Bewertung der Metropolregion durch die OECD der Vereinten Nationen kommt zu dem Ergebnis, dass durch Mehrfachverwaltung und Überregulierung unsere Bürger – vom Säugling bis zum Pensionär – der Region jedes Jahr aufs Neue etwa EUR 1.000,– an erwirtschaftetem Einkommen aufwenden. Zusätzlich verlieren wir den Anschluss in der wirtschaftlichen Entwicklung gegenüber Metropolregionen wie München, Stuttgart oder Frankfurt und auf europäischer Ebene gegenüber den Regionen Antwerpen/Rotterdam oder Kopenhagen/Malmö.

Die Digitalisierung verändert nicht nur unser wirtschaftliches Umfeld, sondern auch unsere Stadtteile. Sie verändert auch das Mobilitätsverhalten der Menschen vor Ort. Daher ist der Senat dabei, den öffentlichen Straßen- und Wegeraum neu zu ordnen. Stellplätze für PKW fallen weg, Rad und Fußwege werden neu geordnet, ganze Straßen neu gebaut. In der Gesellschaft besteht ein Konsens, den Individualverkehr über den öffentlichen Nahverkehr abzuwickeln. Auch das Radfahren hat einen neuen Stellenwert erhalten. Auf die sogenannte Verkehrswende hat der Senat jedoch noch keine schlüssige Antwort gefunden. Die Velorouten beginnen bspw. an der Universität und enden im Nirgendwo. Die Fahrradstraße am Harvestehuder Weg hat sich als Fehlplanung erwiesen. Der Abbau von öffentlichen Stellplätzen, ohne dass für die vorhandene und stetig steigende Anzahl von PKW Parkplätze in Tiefgaragen errichtet werden, eröffnet einen unnötigen Verteilungskampf im öffentlichen Straßen- und Wegeraum.

Für die Menschen, die ein Auto haben, auch, weil sie auf einen PKW angewiesen sind, möchte ich auch weiterhin Parkraum zur Verfügung stellen. Um den Druck im öffentlichen Parkraum zu nehmen, sollte Hamburg sich die Genehmigung und die Errichtung von Quartiersgaragen auch unter öffentlichem Grund zu einer politischen Aufgabe machen.

Auch die einseitige Bevorzugung von Bussen als öffentliches Transportmittel und das über 250 Millionen Euro teure Busbeschleunigungsprogramms zeigen sich jetzt als der falsche Weg. Die Busse auf den Linien 4 und 5 verbrauchen mehr als 100 Liter Dieselkraftstoff auf 100 km und fahren weder pünktlicher noch schneller und mittlerweile außerhalb der sogenannten Stoßzeiten sogar seltener. Die von uns allen genutzten U- und S-Bahnen hingegen sind insbesondere in diesen Stoßzeiten bis an die Grenze der Zumutbarkeit für die Fahrgäste besetzt. Eine zusätzliche Alternative zu den U- und S-Bahnen ist in den letzten von SPD und Grünen geführten Senaten nicht geplant und realisiert worden. Aus einer irrationalen Fortsetzung der Abneigung gegen eine Stadtbahn beim vormaligen Ersten Bürgermeister Olaf Scholz stehen wir in der öffentlichen Mobilität auf dem Stand der 1990er.

Gerade auf der sehr stark nachgefragten Buslinie 5 würde sich zwischen Lokstedt und dem Bahnhof Dammtor eine Straßenbahn als Alternative zum Bus anbieten. Dazu bietet sich eine über das Internet angebotene Befragung und Beteiligung der Bürger über eine Entscheidung zu einer Straßenbahn an.

Mit der Mobilität ist untrennbar das Leben in den Wohnstadtteilen verbunden. In den kommenden Jahren wird der Druck auf dem Wohnungsmarkt erhalten bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger in unseren Stadtteilen haben sich – oftmals nach langer Suche – als Mieter oder Eigentümer in „ihrem Zuhause“ eingerichtet. Gleichzeitig werden die letzten Baulücken geschlossen, Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt, Gebäude aufgestockt oder Dachgeschosse ausgebaut. Jede Nachverdichtung hat Auswirkungen auf das jeweilige Wohnquartier.

Die letzten Senate haben dabei – ohne den für Hamburg seit 1997 geltenden Generalplan – den Flächennutzungsplan angepasst und ohne Mitwirkung der Hamburger Bevölkerung fortgeschrieben.

Diese ohne Bürgerbeteiligung erfolgte planlose Nachverdichtung stößt in der Bevölkerung auf immer weniger Zustimmung. Daher müssen wir die zusammenwachsende Stadt in einem demokratischen Prozess auf die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger fortentwickeln. Und das betrifft nicht nur die Schaffung weiterer Wohnungen, sondern auch den Bau von Einrichtungen für Senioren, den Bau von Kitas und Schulen, Sportanlagen und Schwimmhallen und auch die Pflege unserer Park- und Grünanlagen.

Auf einen Ausgleich zwischen dem Neubau von Wohnungen, der Beteiligung und der Akzeptanz in der Fortentwicklung werden wir in den kommenden Jahren hinwirken müssen. Ich freue mich, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Ihr Michael Westenberger

Sascha Greshake

Ich bin gebürtiger Westfale und 39 Jahre jung. Seit mittlerweile zehn Jahren lebe ich in unserer schönen Hansestadt Hamburg und bin mit Harvestehude und Rotherbaum eng verwachsen. Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium hat es mich als Kaufmann in den Vertrieb und den Bereich der Digitalen Medien gezogen. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich an der frischen Luft unterwegs und habe dazu in den letzten Jahren eine Leidenschaft für das Tauchen entwickelt. Ich liebe den Norden, das Meer und die norddeutsche Mentalität.


Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie am 26. Mai, wer Ihre politischen Interessen auf Bezirksebene und für Ihre Stadtteile vertritt. Ich möchte Ihre Anliegen wahrnehmen, frischen Wind in die Kommunalpolitik bringen und eine bürgernahe Politik für alle Generationen schaffen.

Der Grund für mein politisches Engagement: Die Möglichkeit vor der Haustür etwas zu bewegen und sichtbare Erfolge zu generieren. In den letzten vier Jahren durfte ich bereits als zugewähltes Mitglied im Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und im Kerngebietsausschuss die Arbeit der Bezirkspolitik kennenlernen und mitgestalten. Diese kommunalpolitische Arbeit möchte ich nun gerne in der Bezirksversammlung Eimsbüttel als Ihr Vertreter fortsetzen.

Eine Politik mit Leidenschaft und für eine gute Zukunft unseres Bezirkes – dafür mache ich mich stark.

Meine Bitte: Unterstützen Sie mich dabei!


Unsere Stadtteile Harvestehude und Rotherbaum sind einzigartig in Hamburg: geprägt von der Parklandschaft am Alsterufer, historischen Villen, von Grün durchzogenen Wohnstraßen, regionalem Gewerbe und einem pulsierenden Uni-Viertel – alles in nächster Nähe zur City.

Darum setze ich mich ein…

  • für einen „lebenswerten Wohnstadtteil“, welcher seinen Charakter als Wohngebiet mit öffentlichen und kulturellen Einrichtungen behält.
  • für die Förderung regionalen Gewerbes und eines attraktiven Einzelhandelskonzeptes.
  • für ein zeitgemäßes Verkehrs- und Parkraumkonzept, allen voran der Schaffung eines gesunden Mobilitätsmixes.
  • für einen nachhaltigen Erhalt und die Pflege des Alster-vorlandes, der vorhandenen Parks und Grünflächen.
  • für einen transparenten Bürgerdialog und ein Konzept der Mitwirkung und Teilhabe der örtlichen Gemeinschaft an bezirklichen Belangen.

Harvestehude / Rotherbaum

Unsere Stadtteile Harvestehude und Rotherbaum sind immer noch unvergleichlich in Hamburg: Geprägt von der Parklandschaft am Alsterufer, historischen Villen, von Grün durchzogenen Wohnstraßen, regionalem Gewerbe und einem pulsierenden Uni-Viertel – alles in nächster Nähe zur City.

In den kommenden Jahren stehen diesen attraktiven Stadtteilen große Veränderungen bevor, etwa durch den Aus- und Umbau der Universität Hamburg, den Bau der U5 mit den Stationen „Universität“ und „Grindelberg“ oder das Pilotprojekt „Anwohnerparker“. Darüber hinaus werden Entscheidungen getroffen, die Sie als Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen können: Baugenehmigungen, Unterhaltung von Spiel- und Sportstätten, Straßenplanung und Gewerbeanmeldung sowie die Vergabe von Sondermitteln sind dabei nur einige Beispiele aus dem Alltag.

Vertiefende Inhalte zu diesen Themen und Weiterer finden Sie hier in unserem Stadtteilwahlprogramm.

Unser Anspruch als CDU Harvestehude und Rotherbaum ist es, hier die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dabei setzen wir auf die Kompetenzen vor Ort in den Stadtteilen, eine starke Stimme in der Bezirksversammlung und in der Bürgerschaft, aber auch und insbesondere auf den Dialog mit Ihnen, den Anwohnerinnen und Anwohnern.

Sie möchten mitreden und mitgestalten? Unser traditionsreicher Ortsverband, mit dessen Gründung am 1. Oktober 1945 der Grundstein für die Hamburger CDU gelegt wurde, freut sich auf Sie und lädt Sie herzlich ein!

Unser Ortsvorstand

Ortsvorsitzender:
Michael Westenberger

Stellvertretender Ortsvorsitzender:
Sascha Greshake

Stellvertretende Ortsvorsitzende:
Franziska Kochmann

Schriftführerin:
Jutta Höflich

Schatzmeister:
Jörn Gerdau

Beisitzer:
Jörg Carstens
Carl-Wolf Coste
Karl Fasbender
Joachim Finn
Dr. Michael Fromm
Jörg Gerdau
Gerlinde Giebfried
Eckbrecht von Grone
Jörg Hebsacker
Robert Hille
Christa Ibe
Dr. Helge Jani
Daniel Jarzembowski

Gabriela Jarzembowski
Boris Jungclaus
Franziska Kochmann
Sophie von Korff
Manfred Neblung
Jutta Rauscher
Janina-Franciska Rautenstrauch-Ulbricht
Dr. Philipp Steinwärder
Peter Uhlenbrook
Lara Urbaniak
Norbert Wichmann
Angelika Zickmann
Marc Zietemann