Marlies von Sawilski

Kurz zu mir: Ich wurde in Hamburg geboren, bin im Generalsviertel aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach einer kaufmännischen Ausbildung habe ich mich beruflich der Werbegrafik sowie dem Messebau gewidmet und gründete schließlich meine eigene Firma. Meine beiden Töchter habe ich zeitweise alleine großgezogen. In dieser Zeit habe ich gelernt, was es bedeutet, als alleinerziehende Mutter Familie, Arbeitsstätte und Mitarbeitern gleichzeitig gerecht werden zu müssen.

Politisch engagiere ich mich seit 2017 als zugewählte Bürgerin im Kerngebietsausschuss. Meinen Ausgleich finde ich in meinem Schrebergarten sowie beim Fahrradfahren, beim Yoga und in der Meditation.

Diese Themen sind mir wichtig:

Derzeit setze ich mich vor allem für eine neue „Begegnungsstätte“ für jung und alt ein, das KREATIVHAUS Eimsbüttel. Daraus ist u.a. ein gemeinnütziger Stadtteil- und Kulturverein entstanden.

Alte Wohngebäude werden verkauft und abgerissen oder aufwendig renoviert und saniert. Dort entstehen dann oft Luxuswohnungen. Unser Ziel ist es, Eimsbüttel weiterhin bezahlbar zu erhalten.

Die Begleiterscheinungen wie Parkplatzvernichtung und Baumfällungen verringern die Lebensqualität. Zwischen 2016 und 2017 wurden im Bezirk Eimsbüttel über 3000 Bäume gefällt – das finde ich nicht hinnehmbar!

Die Parkplatznot für Pflegekräfte, Handwerker und Lieferdienste ist ein immer größeres Problem. Ältere und kranke Menschen sind dadurch besonders benachteiligt. Gesondert deklarierte Serviceparkplätze für diese Gruppen wären ein guter Kompromiss für unseren Stadtteil. Außerdem: Der Parksuchverkehr ist besonders schädlich für die Umwelt. Diesen müssen wir daher reduzieren und nicht durch immer weniger Parkplätze künstlich ausweiten.

Grünflächen bringen den Menschen Erholung. Eine saubere Luft erfreut die Lunge und hält die Menschen gesund. Die Erhaltung von Grünanlagen ist ein wichtiges Anliegen, die Schaffung neuer Grünflächen ist mir ein Herzenswunsch.

Ein weiteres Ziel ist, unseren Stadtteil wieder sauberer zu halten. Leider hält sich nicht jeder immer an die Regeln eines guten Zusammenlebens. Die Wiedereinführung eines Ordnungsdienstes wäre aus meiner Sicht angebracht.

Wofür ich stehe:

Einen unterstützenden Umgang in der Nachbarschaft finde ich wichtig, ebenso wie den Zusammenschluss von alt und jung in unserer Gesellschaft. Nehmen wir andere Menschen „an die Hand“ und präsentieren wir uns jeder Andersartigkeit offen und interessiert gegenüber. Nach dem Motto: „Jeder nach seiner Façon.“

Wenn unser Lebensraum bunt und im Einklang mit der Natur gestaltet ist, trägt es auch ein wenig zur Zufriedenheit Aller bei. Ein sauberer, sicherer und grüner Stadtteil ist für alle Menschen erstrebenswert.

Gerne setze ich mich für Bürgerwünsche ein und bin mir dabei bewusst: Gerade in einem eng besiedelten Stadtteil wie Eimsbüttel gilt es dabei zumeist, unterschiedliche Interessen miteinander zu vereinbaren.